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Wissen schützt !

Therapiemanagement bedeutet: Drüber reden....und zwar vorher. Ein ausführliches Gespräch zwischen Arzt und Patient kann dazu beitragen, individuelle Schwachstellen, Ängste oder Wissenslücken zu beseitigen - um das Durchhaltevermögen unter einer Hepatitis-C-Therapie zu stärken und Therapieabbrüchen vorzubeugen.

SYDNEY - Reden ist Silber, Schweigen ist Gold - das mag in vielen Situationen zutreffend sein. Wenn es um die Patientenaufklärung vor einer Hepatitis-C-Therapie geht, ist Schweigen eindeutig der schlechtere Weg. In einer australischen Studie hat man sich gefragt, warum es zu Therapieabbrüchen oder Dosisreduzierungen kommt, und untersucht, welchen Einfluss eine entsprechende Vorbereitung der Patienten durch den behandelnden Arzt haben könnte. Dabei zeigte sich, dass eine solche Vorbereitung sicherlich von Nutzen wäre - ebenso das direkte Ansprechen von Problemen unter der Therapie. Ein weiterer Ansatz war, die Beanspruchbarkeit eines Patienten individuell zu bewerten. Schwierig wurde es jedoch, Unterstützung des sozialen Netzwerkes im Rahmen von Familie, Freunden oder Job richtig abzuschätzen. Nützlich könnte jedoch sein, die Erfahrungen der Patienten und seine Stärken vor Therapiebeginn genau zu erfragen, um daraus Informationen für ein optimales Therapiemanagement zu gewinnen.

Quelle: Hopwood M : Pretreatment preparation and management of interferon-based therapy for hepatitis C virus infection. J Adv Nurs 2007, 59:248-54 © Simone Widhalm

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