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Geheilt! Fünf-Jahres-Ergebnisse für die Kombinationstherapie

Langzeitdaten zu Behandlungsergebnissen sind immer spannend. Erfreulich hingegen sind solche Daten besonders dann, wenn sie Sicherheit und Heilung implizieren - wie die Fünfjahresdaten zur Therapie mit pegylierem Interferon .

BARCELONA - Eine Frage, die Hepatitis-C-Patienten verständlicherweise brennend interessiert: Wie sind die Langzeitergebnisse hinsichtlich einer SVR nach Hepatitis C-Therapie? Auf dem europäischen Leberkongress in Barcelona vorgestellte Daten machen mehr als Mut: In einer Metaanalyse aus neun randomisierten Studien zur Therapie mit pegyliertem Interferon alpha in der Mono - oder Kombinationstherapie zeigte sich, dass nur acht von 997 Patienten nach 5 Jahren eine positive Viruslast hatten.

Dabei war jedoch unklar, ob es sich bei diesen Patienten um einen echten Relapse oder eine erneute HCV-Infektion handelte. Damit beträgt die Rate der anhaltenden SVR unter dieser Standard-Kombinationstherapie 99 Prozent. Professor Mark Swain, der die Daten präsentierte, stellte fest, diese Ergebnisse zeigten, dass ein solches Ergebnis mit wirklicher Heilung gleich gesetzt werden kann. Eine 100prozentige Sicherheit könne man angesichts der acht Patienten mit positiver Viruslast zwar nicht prognostizieren, aber die Daten aus dieser Metaanalyse sind Grund genug, dass man sich als Patient sicher fühlen kann. Swain merkte an, dass er seinen "geheilten" Patienten eine ganz normale Lebensplanung empfiehlt.

Quelle: Swain MG et al.: DURABLE SUSTAINED VIROLOGICAL RESPONSE AFTER TREATMENT WITH PEGINTERFERON ALFA ALONE OR IN COMBINATION WITH RIBAVIRIN: 5-YEAR FOLLOW-UP AND THE CRITERIA OF A CURE , 42nd Annual Meeting of the European Association for the Study of the Liver (EASL) 2007, © Simone Widhalm

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