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Hepatitis C Therapie bei niedergelassenen Gastroenterologen - und SVR bei Frauen und Männern

HOMBURG/SAAR - Können gastroenterologischen Praxen in punkto Effektivität bei der Standardtherapie der chronischen Hepatitis C mit den in kontrollierten Studien erreichten Ergebnissen mithalten? Eine Studie mit Daten aus zehn Praxen des Qualitätszirkels Gastroenterologie hat dies untersucht. 212 Hepatitis-C-Patienten waren je nach Virustyp 24 oder 48 Wochen lang mit der Kombinationstherapie aus pegyliertem Interferon-alfa plus Ribavirin behandelt worden. 24 Wochen nach Therapie-Ende hatten 54 Prozent der Patienten eine negative Viruslast, wobei dieses Ergebnis je nach Praxis zwischen 26 und 67 Prozent schwankte. Die Ergebnisse in kontrollierten Studien waren vergleichbar. Die Univariatanalyse ergab als günstige Faktoren für das Erreichen einer anhaltenden Response (Sustained Virological Response SVR) die Infektion mit dem HCV-Genotyp 2 oder 3, normale gamma-GT zu Therapiebeginn, jüngeres Alter sowie keine Kommunikationsprobleme aufgrund sprachlicher Barrieren. Prognostisch ungünstig hingegen waren Infektionen mit den Genotypen 1, 4 oder 5 oder eine bestehende Leberzirrhose. Und noch etwas: Frauen eliminieren das HCV-Virus mit 44.6 % versus 33.7 % besser als Männer! Mehr dazu findet sich hier: http://www.ncbi.nlm.nih.gov

  • Hofmann WP et al.: Effectiveness of antiviral therapy in patients with chronic hepatitis C treated by private practice gastroenterologists. Z Gastroenterol 2006, Vol. 44, S. 25 - 31
  • Bakr I et al: Higher clearance of HCV infection in females compared to males. GUT 24.01.2006 - Online -Vorabveröffentlichung

© Simone Widhalm

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