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Drogen: Ketamin in Großbritannien unter Strafe

LONDON - Der zunehmende Missbrauch des zu injizierenden Narkotikums Ketamin als "Partydroge" veranlasst die britische Regierung, das Medikament als Droge der Klasse C einzustufen. Der private Besitz wird ab Januar strafbar sein. "Special K" erlaubt sich aufgrund seiner bewusstseinserweiternden Wirkung in manchen Kreisen großer Beliebtheit - hat bei höherer Dosierung doch eine halluzinogene Wirkung. Schlecht planbarer Nebeffekt: Man kann kurzzeitig das Bewusstsein und die Kontrolle über seine Ausscheidungsorgane verlieren. Gefährlich wird's auch bei der gleichzeitigen Einnahme von anderen Drogen oder Alkohol. Und besonders problematisch: Aufgrund der meist intravenösen Applikation geht der Gebrauch von "Special K" mit dem Risiko einer Hepatitis oder HIV-Infektion einher. In Großbritannien reagiert man auch deshalb mit einer Änderung der Drogengesetze: "Special K" wird ab Januar diesen Jahres wie Cannabis, anabole Steroide und Benzodiazepine als Klasse C-Droge eingestuft. Wer damit erwischt wird, dem drohen bis zu zwei Jahre Haft. Wer mit Ketamin dealt, riskiert sogar eine Gefängnisstrafe von bis zu 14 Jahren Haft.

Quelle: Mitteilung der "DLEU-Drug Legilasiation and Enforcement Unit" des britischen Innenministeriums © Simone Widhalm

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