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Chronische Hepatitis C und Leberkrebsrisiko

HCC: Die wichtigsten sechs Risikofaktoren
Wer Risiken kennt, kann zumindest bedingt vorbeugen. Eine Veteranenstudie hat Inzidenz und Risiko für ein hepatozelluläres Karzinom bei Zirrhosepatienten untersucht

SEATTLE - In Deutschland nehmen HCC-Neuerkrankungen besorgniserregend zu. Primäre Karzinome der Leber gehören hierzulande zu den zehn häufigsten Todesursachen beim Mann. Bei kaum einer weiteren Krebsart ist zudem eine solche Dynamik zu beobachten: Die Zahl der Leberkrebserkrankungen hat sich seit 30 Jahren verdoppelt, jährlich kommt es zu ungefähr 5.000 Neuerkrankungen. Hepatitis C ist eine der Hauptursachen für ein HCC und so hat man in einer US-amerikanischen Studie an einer Veteranen-Gruppe (41 % mit Hepatitis C-Infektion, alle mit Zirrhose) untersucht, welche Prädiktoren es für die Entstehung eines HCC gibt. Die HCC-Inzidenz betrug 1,3 pro 100 Patientenjahre. Es gab sechs wichtige Prädiktoren: Hepatitis-C-Infektion, HbSAg-Träger, HBV-Core-Antikörper, Überwicht, Diabetes und niedrige Blutplättchenanzahl.

Quelle: Ionannou GN et al.: Incidence and Predictors of Hepatocellular Carcinoma in Patients With Cirrhosis. Clin Gastroenterol Hepatol. 2007 5:938-945 © Simone Widhalm

Und ein weiterer Blick über die Grenze: Jepsen P et al.: Incidence rates of hepatocellular carcinoma in the U.S. and Denmark: Recent trends. Int J Cancer 2007, 121:1624 -6