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Laborkontrollen während der Therapie

Regelmäßige Arzttermine sind Pflicht! Patienten, die gut überwacht werden und denen beim Auftreten von Nebenwirkungen von ihrem Arzt unterstützt werden, haben eine höhere Chance auf Heilung.

Während der Therapie kann sich das Blutbild stark verändern. Deswegen sollte regelmäßig das Differenzialblutbild (mit Angabe der neutrophilen Granulozyten) und die Leberwerte gemessen werden – anfänglich alle 2 Wochen, später alle 2 bis 4 Wochen.

Die Zeitpunkte der Bestimmung der HCV-RNA während der Therapie ergeben sich aus dem Flussdiagramm d.h. Woche 4, 12, 24, 48 und ggf. 72.

* bei Patienten mit niedriger Ausgangsviruslast und minimaler Fibrose

Zur Beurteilung des anhaltenden Therapieerfolges 24 Wochen nach Ende der Therapie wird eine weitere sensitive PCR durchgeführt.

Bei einer HIV/HCV-Koinfektion sollten die Verlaufsparameter der HIV-Infektion alle 12 Wochen bestimmt werden.

Alle 12 Wochen sollte das TSH bestimmt werden, um eine mögliche Schilddrüsenfunktionsstörung zu erfassen. Gleiches gilt für den Blutzucker.

Bei Patientinnen sowie Partnerinnen von Patienten empfiehlt sich ein monatlicher Schwangerschaftstest.