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Therapie und Hepatitis C

 

Wie sieht die Therapie aus?

Die chronische Hepatitis C wird heute in der Regel mit einer Kombination von pegyliertem Interferon alfa und Ribavirin behandelt. Das eine Medikament, Ribavirin, nimmt man täglich zweimal als Tabletten ein, das andere, Interferon alfa, lernt der Patient sich selbst dreimal wöchentlich unter die Haut zu spritzen. Die Behandlung dauert vorerst 6 Monate, kann allerdings je nach Situation verlängert werden. Beim Genotyp 2 oder 3 Infekt kann die Therapie nach 6 Monaten unter Umständen beendet werden. Beim Genotyp-1 -Infekt wird nach 6 Monaten entschieden, ob für weitere 6 Monate behandelt werden soll. Der Erfolg wird anhand einer Normalisierung der Leberwerte und eines Verschwindens des Hepatitis-C-Virus aus dem Blut (HCV-RNS nicht mehr nachweisbar) sichtbar. 6 Monate nach Abschluss der medikamentösen Behandlung müssen diese Werte erneut überprüft werden; Patienten bei denen die HCV-RNS auch dann nicht mehr nachweisbar ist, gelten als geheilt. Während der Therapie werden zusätzlich regelmässig Laborkontrollen durchgeführt, mit denen man unerwünschte Wirkungen der Medikamente erfassen kann, um allenfalls die Dosierung entsprechend anzupassen. Es geht also nicht nur um die Einnahme und die Einspritzung von Medikamenten, sondern auch immerwieder um Kontrolluntersuchungen. Der behandelnde Arzt und sein Patient müssen gut zusammenspielen. Mit der Kombinationstherapie haben sich die Erfolgschancen gebessert; sie liegen je nach der Ausgangssituation bei bis zu 40%.. Inzwischen gibt es auch neuere Therapiemöglichkeiten mit pegylierten Interferonen. Fragen Sie Ihren Arzt, welche Möglichkeiten es zur Behandlung gibt!